Les-Echos-Reportage (Florian Dèbes) aus San Francisco: KI-Agenten bereits als Kollegen in Start-ups integriert, „Petrischale“ (Aaron Levie / Box), Claude-Reflex vor jedem Meeting, persönlicher Jarvis, 5 parallele Agenten-Tabs, „der limitierende Faktor ist die menschliche Kognition“ (Patrick Joubert / Rippletide), „Brain Fry“ / kognitive Überhitzung, BCG/HBR-Studie mit 14 % überforderten Angestellten, „Token-Max“-Ranking-Modus für die größten KI-Nutzer, Aussagen von Sinaï/Bangay/Allali/Hodjat/Pantera/Chapeau sowie ein Echo von Siddhant Khare („KI senkt die Produktionskosten, erhöht aber die Koordinationskosten“).
#Silicon Valley#San Francisco#KI-Agenten als Kollegen
Florian Dèbes (Les Echos, rubrique Travailler mieux / Vie au travail)
Eine Presseschau von Courrier International (Autor: Martin Gauthier), die NYT, San Francisco Standard, Wall Street Journal und Wired zusammenführt, um die Verbreitung des **„996"-Zeitplans** zu dokumentieren — Arbeiten von **9 bis 21 Uhr, sechs Tage die Woche (72 Stunden)** — im kalifornischen Tech-Sektor. Eine aus China importierte Norm, die im Silicon Valley zum „aktuellen Trendthema" wird, vorangetrieben von jungen Gründern von KI-Startups, die daraus einen **asketischen Lebensstil** machen: „kein Alkohol, keine Drogen, 996, ins Fitnessstudio... auf den Schlaf achten, Steak und Eier essen." Der genannte Antrieb ist der **Wettlauf um KI**: Marktanteile sichern und reich werden, *bevor* die AGI eintrifft, aus Angst, in eine „dauerhafte Unterschicht" abzurutschen. Der Artikel dokumentiert auch die Kehrseite: finanzielle Anreize (Fella & Delilah: +25 % Gehalt), eine Warnung vor **Verstößen gegen das US-Arbeitsrecht** sowie den Hinweis, dass der Cour suprême chinoise 996 für illegal erklärt hat — eine Praxis, die mit Protesten, Vorwürfen „moderner Sklaverei" und Todesfällen unter Arbeitnehmern in Verbindung gebracht wird. Themenbereich: Arbeitskultur im Tech-Sektor, Arbeitsbedingungen, Soziologie von KI-Startups, Wettlauf um AGI.