Prosecution, Not Code Review
Vierter Teil der ADLC-Reihe: Williams definiert Code-Review nicht als kollaborative Bewertung, sondern als adversarielle „Anklage“ neu. Er beauftragt Agenten mit Widerlegung („finde, was falsch ist“), setzt Single-Lens-Reviewer mit frischen Kontexten ein (Korrektheit, Sicherheit, Vertragskonformität, Spezifikationstreue, Testqualität), handelt nur bei verifizierten Befunden (durch einen fehlschlagenden Test reproduziert) und wiederholt den Zyklus, bis zwei aufeinanderfolgende Durchläufe null Befunde ergeben. Die Kalibrierung wird gemessen, indem bekannte Bugs im Stil von Mutationstests platziert werden. Exit-Kriterium: null offene Befunde, zwei trockene Durchläufe, grüne Tests, leerer Test-Diff.
Chris Williams (@voodootikigod)